Allgemeine Geschäftsbedingungen – Glücksstreben 24 GmbH

Inhaber Carmen Hahn I Asternweg 4a I 56766 Ulmen

Geltungsbereich
Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle zwischen Glücksstreben 24 GmbH, Inhaber Carmen Hahn und den Kunden abgeschlossenen Verträge. Jeder Kunde muss zudem die Nutzungsbedingungen für die jeweilig gebuchten Übernachtungen oder Programme vor Inanspruchnahme der Leistung lesen und unterzeichnen.

Erziehungsberechtigte müssen mit minderjährigen Gästen die AGB und Nutzungsbedingungen sorgfältig durchsprechen und bestätigen mit Ihrer Unterschrift, dass die Minderjährigen über die AGB und Nutzungsbedingungen aufgeklärt wurden und alle Beteiligten mit diesen vorbehaltlos einverstanden sind.


Anmeldung/Buchung

Mit seiner Anmeldung bietet der Kunde/Vertragspartner Glücksstreben 24 GmbH, Inhaber Carmen Hahn (nachfolgend Veranstalter genannt) den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Anmeldungen können schriftlich, per E-Mail, telefonisch oder persönlich vorgenommen werden. Erfolgt die Anmeldung für eine Gruppe, so übernimmt die anmeldende Person die so genannte Vertretungsvollmacht für die mit angemeldeten Gäste. Diese Person bestätigt, dass Sie unmittelbarer Zahlungspflichtiger und Auftraggeber der Buchung bzw. Anmeldung gegenüber dem Veranstalter ist. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Veranstalter zustande und bedarf keiner besonderen Form.

Leistung
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Buchungsbestätigung vom Veranstalter. Der Veranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen, die z. B. die Sicherheit der Teilnehmer betreffen, eine Änderung der Leistungsinhalte zu erklären.

Check-In/Check-out
Der Check-In für alle Übernachtungsmöglichkeiten ist am Anreisetag ab 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr möglich.

Die Abreise hat bis 10:00 Uhr zu erfolgen.

Sicherheitseinweisung
Das Rauchen ist in den Baumzelten, Glampingzelten, Hängematten und dem Grundstück untersagt. Eine Raucherecke befindet sich im Eingangsbereich.

Zahlungen
Rechnungen sind bei Erhalt sofort und ohne Abzug fällig. Es gilt die vereinbarte Personenzahl. Ist der Rechnungsbetrag nicht rechtzeitig eingegangen, verfällt die Reservierung. Ist die Leistung bereits erfolgt, der Rechnungsbetrag jedoch noch nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Rechnungsdatum eingegangen, ist der Veranstalter berechtigt, Verzugszinsen geltend zu machen. Die Verzugszinsen betragen 5 % p. a. über dem Basiszinzsatz. Zahlungen sind für den Empfänger grundsätzlich kostenfrei zu leisten.

Rücktritt des Vertragspartners
Der Kunde kann jederzeit vor Beginn der Leistung zurücktreten. Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reise-Rücktrittskostenversicherung. Der Rücktritt hat schriftlich zu erfolgen. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rücktrittserklärung ist der Zeitpunkt des Eingangs beim Veranstalter. Im Falle des Rücktritts kann der Veranstalter Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen.

Für alle Buchungen einschließlich Übernachtung und Tagesprogramme gilt:
Bei Rücktritt ab dem 10. Tag vor Beginn der Leistung ist die Rückerstattung des Preises bzw. eine Umbuchung nicht mehr möglich. Gleiches gilt für das Nicht-Erscheinen zu Beginn der gebuchten Leistung bzw. das frühzeitige Beenden des Aufenthaltes auf eigenen Wunsch. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

Für alle Unterkunftsverträge gilt: Bei Rücktritt zwischen 28 Tage bis 11 Tage vor Leistungsbeginn entsteht eine Bearbeitungsgebühr von 50 % des Gesamtpreises. Bei Rücktritt ab 10 Tage vor Leistungsbeginn entsteht eine Bearbeitungsgebühr von 80 % des Gesamtpreises.

Rücktritt durch den Veranstalter
Der Veranstalter behält sich das Recht vor eine Veranstaltungen wetterbedingt abzusagen. In diesen Fällen werden Ersatztermine angeboten. Darüber hinaus hat der Veranstalter das Recht, eine Veranstaltung zu stoppen oder zu beenden, wenn durch Naturgewalten (z. B. Gewitter, Sturm, Hochwasser etc.) Gefahr für die Teilnehmer besteht. Der verantwortliche Guide ist befugt, Personen von der Veranstaltung auszuschließen, wenn Alkohol, Drogen, beeinträchtigende Medikamente oder körperliche oder psychische Leiden eine Gefahr für den Teilnehmer selbst oder andere Teilnehmer darstellen. In diesen Fällen hat der Teilnehmer kein Recht auf Rückerstattung des Preises.

Sollte der Veranstalter aufgrund von Verordnungen/Allgemeinverfügungen o.ä. Rechtsakten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gebuchte Leistungen nicht durchführen können, kann der Kunde seine Leistung umbuchen oder in einen Gutschein umwandeln. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Preises. Gleiches gilt sofern der Kunde seinen Aufenthalt vorzeitig beenden muss, für die noch nicht in Anspruch genommene Leistung. Der Veranstalter kann Ersatz für die Aufwendungen verlangen, die ihm aufgrund der Umbuchung/Gutscheinumwandlung entstehen. Die Kosten für zusätzlich entstehende Fahrten und Reisekosten trägt der Kunde.

Mitwirkungspflicht
Der Vertragspartner und in diesem Sinne auch die mit angemeldeten Gäste des Vertragspartners sind verpflichtet, bei Leistungsstörungen Schaden zu vermeiden oder gering zu halten. Beanstandungen sind unverzüglich dem Veranstalter mitzuteilen, andernfalls sind jegliche Ansprüche ausgeschlossen.

Bei vom Kunden fahrlässig oder vorsätzlich, herbeigeführten Sachbeschädigungen oder Materialverlusten werden sämtliche Kosten für Reparatur, Wiederbeschaffung und Ausfall dem Verursacher in Rechnung gestellt. Dies gilt auch bei unsachgemäßem Umgang mit zur Verfügung gestelltem Material, welches durch minderjährige Gäste beschädigt wurde; hier haften die Erziehungsberechtigten für Beschädigungen oder Verluste.

Gewährleistung und Haftung
Der Veranstalter haftet nur für Sach- und Vermögensschäden, die von seinen Angestellten grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen haftet der Veranstalter für Personenschäden. Hierfür besteht eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung. Für Unfälle, die durch Nichteinhalten der AGB oder Nutzungsbedingungen bzw. Nichtbefolgung der Sicherheitsanweisungen verursacht werden und nicht vom Veranstalter zu vertreten sind, übernimmt der Veranstalter keine Haftung.
Die Kunden sind für die sichere Aufbewahrung ihrer Wertgegenstände alleine verantwortlich. Eine Verschmutzung von Kleidung z. B. durch Harz/Tiere o. ä. ist möglich. Für jegliche Verschmutzungen oder Schäden an der Kleidung übernimmt der Veranstalter keine Haftung.
Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass Veranstaltungen in der freien Natur stets einem besonderen Risiko und Gefahren unterliegen.
Die Teilnahme an allen Übungen und Aktionen geschieht auf freiwilliger Basis.
Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung bei vom Kunden selbst verschuldeten (fahrlässig oder vorsätzlich) selbst herbeigeführten Unfällen oder Verletzungen. Zudem übernimmt der Veranstalter keinerlei Haftung für Insektenstiche, Zeckenbisse, allergische Symptome und deren kurz- oder langfristige Auswirkungen.

Sämtliche Anweisungen und Entscheidungen des Guides bezüglich der Sicherheit der Teilnehmer sind bindend. Es ist die Aufgabe aller Kunden, jederzeit aktiv die Sicherheit zu beachten und evtl. erkannte Sicherheitsmängel sofort zu melden. Handeln Teilnehmer gegen die Sicherheitsanweisungen, hat er das Recht, den oder die betroffenen Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Zudem wird bei Zuwiderhandlungen oder Verstößen gegen die Anweisung des Veranstalters oder dessen Angestellte jegliche Haftung für die darauf zurückzuführenden Schäden ausgeschlossen.

Urheberrecht
Das Fertigen von Foto-, Film- und Webcam-Aufnahmen zu gewerblichen Zwecken durch Besucher ist auf der gesamten Anlage verboten. Der Veranstalter behält sich etwaige Schadensersatzansprüche im Falle der Missachtung vor.

Salvatorische Klausel
Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise als unwirksam oder undurchführbar erweisen oder infolge von Änderungen der Gesetzgebung nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleiben die übrigen Vertragsbestimmungen und die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll die wirksame und durchführbare Bestimmung treten, die dem Sinn und Zweck der nichtigen Bestimmung möglichst nahe kommt. Erweisen sich die AGB als lückenhaft, gelten die Bestimmungen als vereinbart, die dem Sinn und Zweck des Vertrages entsprechen und im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung unter Berücksichtigung der Interessen der Beteiligten vereinbart worden wären.

Gerichtsstand
Der Gerichtsstand richtet sich, sofern gesetzlich zulässig, nach dem Sitz des Veranstalters. Der Vertragspartner erkennt unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft das deutsche Recht an und wird im Schadensfall ausschließlich danach handeln.